Virtuelle Kreditkarte und wer sie anbietet

Virtuelle Kreditkarte und wer sie anbietet?

Virtuelle Kreditkarten sind extrem praktisch, vor allem wenn man sich im Internet in Shops bewegen möchte, die nicht immer ganz so geheuer ausschauen. Eine virtuelle Kreditkarte ist aber auch bestens für Probeabos und einmalige Bezahlvorgänge im Netz geeignet.
Welche Anbieter haben virtuelle Kreditkarten und wie funktionieren diese? Das möchte ich mit dir, hier im Blogbeitrag genauer anschauen.

Virtuelle Kreditkarte

Täglich kommen mehr Menschen mit dem Internet in Berührung. Gefühlt stosse ich täglich auf drei neue Online-Shops und somit ist auch das gefahren potenzial immer höher. Hier gilt es sich zu schützen und wie das funktionieren kann, das möchte ich euch hier im Beitrag ein wenig genauer erklären.

Viele Fintech-Apps stellen dir eine digitale Kreditkarte zur Verfügung. Diese kannst du gleich, nach dem Onboarding (der Kontoeröffnung), einsetzten. Dies hat aber nichts mit einer virtuellen Kreditkarte zu tun, denn diese läuft auf deinen Namen, du gibst bei Bezahlvorgängen deine Kartennummer und weitere Details bekannt, welche nicht unbedingt im Netz landen sollten. Genau das ist das Aufgabengebiet einer virtuellen Kreditkarte. Diese hat eine random Kartennummer und ein dazu passendes Ablaufdatum, sowie natürlich auch eine individuelle Kartenprüfnummer.

Warum eine virtuelle Kreditkarte?

Das Tolle an einer virtuellen Kreditkarte ist sicherlich, dass diese nicht auf deinen Namen läuft. Sollten irgendwelche Bösewichte an deine Kreditkarten Nummern kommen, sei es über Umwege oder eben solch manipulierte Online-Shops, dann muss dich das bei einer virtuellen Karte nicht stören.

Eine solch virtuelle Karte ist vielfach nur einmalig gültig. Anderweitig benötigt sie eine zweite Bestätigung, um weiteres Geld darüber auszugeben. Somit können Menschen, die an die Informationen von deiner Karte gelangt sind, nichts damit anfangen. Die Daten dazu sind wertlos.

Welche Anbieter bieten aktuell eine virtuelle Kreditkarte?

Aktuell ist die Unterstützung von virtuellen Kreditkarten in der Schweiz ein wenig dürftig. Wenn du jetzt heute und fast sofort eine solche haben möchtest, dann bleibt dir nur Revolut übrig.

Revolut, die Lösung

Das britische Fintech ist aktuell die einzige Banking-App-Lösung, welche euch eine solche im Angebot hat.
Wenn du die virtuelle Kreditkarte von Revolut nutzen möchtest, musst du dich erst einmal in die Revolut App einloggen.

Da findest du unter dem Reiter Karten anschliessend auch die von dir im Besitz befindlichen Kreditkarten.

Wie dass du die virtuelle Revolut Kreditkarte einrichtest und einsetzt, das erkläre ich dir in einem separaten Beitrag.

yuh, will bald auch

Ganz untätig sind die Schweizer Fintech-Lösungen auch nicht. Die PostFinance und Swissquote-Tochter hat eine solche Funktion zumindest öffentlich auf ihrem Radar. Laut ihrer eigenen Roadmap 2022 soll diese Funktion noch in diesem Jahr online kommen. Wie das yuh die Idee mit der virtuellen Kreditkarte umsetzten könnte, darüber habe ich in diesem Beitrag mal ein wenig «spekuliert».

Leider weiss ich aktuell auch noch nicht genau, wann die neue Funktion einschlagen wird.

Fazit zu virtuelle Kreditkarte

Ob Revolut die virtuelle Kreditkarte als Erstes in ihre App gebracht hat und / oder ob diese von einer anderen Banking Lösung als Erstes gekommen ist, das mag ich nicht beurteilen. Was ich aber beurteilen mag, ist die Nützlichkeit und der Wille eine, oder mehrere solche zu besitzen.

Wer wie ich gerne zwischendurch im Internet einkauft, kennt das. Bei unbekannten Shops geht es erst einmal das Impressum auschecken. Ist das schwammig schaue ich mir die einzelnen Seiten dazu an und wenn vorhanden, die dazugehören Social Media Profile. Grundlegend gilt, wenn du da zu viel Positives liest, vor allem in den Produktbewertungen, dann ist klar, hier wurde gefälscht.

Solche Online-Shops solltet ihr meiden und wenn möglich sogar melden. Denn ihr möchtet ja auch nicht, dass andere Menschen auf diese Scharlatane hereinfallen.

Früher habe ich für solche Shops vielfach Paypal genutzt. Der Dienst bietet ja auch eine gewisse Sicherheit und vor allem auch einen eingeschränkten Käuferschutz. Hier gefiel mir über die Zeit aber die Gebührenstruktur nicht mehr so wirklich und seit ich die Revolut Lösung habe greife ich kaum mehr darauf zurück. Hat aber auch damit zu tun, dass immer weniger Online-Shops Paypal noch unterstützten. Gut, das kann auch vielfach ein Zeichen für nicht ganz so seriöse Online-Shops sein, somit immer vorsichtig.

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