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Apple Pay

Apple Pay, das ist der für mich einfachste Weg, um meine täglichen Ausgaben im Laden, aber auch online zu tätigen.

Mit Apple Pay bezahle ich an jedem Kiosk, im Coop, der Migros, Lidl oder wo auch immer ich gerade etwas Kleines oder auch grössere Einkäufe tätige. Auch beim Kleidereinkauf mag ich es, einfach schnell meine Apple Watch zu zücke und damit den ausstehenden Betrag zu tätigen.

Neben der Einfachheit schätze ich vor allem aber auch, dass hinter Apple Pay keine Datensammlung angesetzt ist.

Wann startete Apple Pay?

Apple Pay angekündigt, hat der iPhone-Hersteller, den mobilen Bezahldienst im September 2014 während eines grossen Events. Das passierte im «Flint Center» einem Ort, an dem der Hersteller im Januar 1984 damals den ersten Macintosh Computer vorgestellt hat.

Das erste iPhone, das iPhone 6 Plus, welches am gleichen Event vorgestellt wurde, war auch das erste Gerät, welches den Dienst nutzen konnte. Natürlich, wie so oft nur in den USA. Nach (gefühlt Jahrzehnten) des Wartens startete Apple Pay im Juli 2016 endlich auch hier in der Schweiz.

Wie funktioniert Apple Pay?

Um Apple Pay möglich zu machen braucht ein Gerät die folgenden Eigenschaften:

  • NFC
  • Touch ID / Face ID
  • Secure Element-Chip
  • Kreditkarte / Bankkonto

NFC Verbindung

Die NFC Schnittstelle (Nahfeldkommunikation oder Near Field Communication) an eurem iPhone ist dazu da, um einen Kontakt zwischen Smartphone und dem Lesegerät zu erstellen.

Damit ist es möglich an allen Bezahlterminals, die (grundlegend) Kontaktloses Bezahlen akzeptieren zu bezahlen. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, zumindest in der Schweiz (und Europa) ist die Dichte der kompatiblen Geräte sehr hoch.
Neben den bekannten grossen Terminals, die du in allen grossen Geschäften an deren Kassen vorfindest, gibt es auch noch die kleinen Dongles (SumUp, Square, Zettle etc.). Einmal mit dem Smartphone gekoppelt können diese, die mit NFC interagieren und akzeptieren dann, im Zusammenspiel mit einer Online-App, den Bezahlvorgang.

NFC-Chips werden in den iPhone Modellen ab der Version iPhone 6 / iPhone 6 Plus verbaut. Software-technisch ist das ganze ab iOS 8.1 (Oktober 2014) mit integriert und nutzbar.

Touch ID oder Face ID einfacher Login

Um Apple Pay auf dem Gerät zu aktivieren, tippst du zweimal auf den Ein-/Ausschalt-Knopf. Anschliessend musst du mithilfe von Touch ID oder Face ID (je nachdem was du für ein Modell hast) das OK geben für den Bezahlvorgang.
Da Touch ID und Face ID sehr sicher ist, hast du eine starke Absicherung für deine Kreditkarte oder dein Bankkonto.

Secure Element Sicherheit

Apple hat für seinen Bezahldienst einen zusätzlichen Chip verbaut. Auf der Hauptplatine findest du dafür den Secure Element-Chip. Dieser ist dafür zuständig, dass du zum einen die Kreditkarten-Daten, aber vor allem auch die ganzen Bezahlvorgänge richtig verschlüsselt bekommst.

Kreditkarte / Bankkonto

Der einfachste Weg, die Kreditkarte, vom Institut deiner Wahl in Apples Bezahlsystem zu bekommen, ist über dessen App. Im Idealfall bietet dieser das Onboarding mit einem einfachen Klick an. Zumindest der initiale Vorgang wird dadurch angeregt. Anschliessend geht es Schritt für Schritt durch die Verifizierung.

Alternativ kannst du auch den direkten Weg über die Apple Wallet gehen. Über das «+» oben rechts bekommst du direkt in das Onboarding und kannst somit gleich deine Kreditkarte / Debitkarte einbinden. Sollte das nicht klappen, könnte es sein, dass deine Kreditkarte / Debitkarte nicht offiziell für Apple Pay freigegeben ist.


Mit welchen Geräten funktioniert Apple Pay?

Welche Apple Watch unterstützt Apple Pa?

Apple Pay
Apple Watch
Apple Watch Hermès
Apple Watch Nike
Apple Watch SE
Apple Watch Series 2
Apple Watch Series 3
Apple Watch Series 4
Apple Watch Series 5
Apple Watch Series 6
Apple Watch Series 7

Welche iPhones unterstützen Apple Pay?

Apple Pay
iPhone 6
iPhone 6s
iPhone 7
iPhone 7 Plus
iPhone 8
iPhone SE
iPhone 8
iPhone 8 Plus
iPhone X
iPhone XS Max
iPhone XS
iPhone 11
iPhone 11 Pro
iPhone 11 Pro Max
iPhone SE (2. Generation 2020)
iPhone 12
iPhone 12 Pro
iPhone 12 Pro Max
iPhone SE (3. Generation)
iPhone 13
iPhone 13 Mini
iPhone 13 Pro
iPhone 13 Pro Max

Welche iPads unterstützen Apple Pay?

Apple Pay
Apple iPad (6. Generation 2018)
Apple iPad (7. Generation 2019)
Apple iPad (8. Generation 2020)
Apple iPad (9. Generation 2021)
Apple iPad Air 2 (2014)
Apple iPad Air (3. Generation 2019)
Apple iPad Air (4. Generation 2020)
Apple iPad Air (5. Generation 2022)
Apple iPad mini 3 (2014)
Apple iPad mini 4 (2015)
Apple iPad mini (5. Generation 2019)
Apple iPad mini (6. Generation 2021)
Apple iPad Pro 2015
Apple iPad Pro 2017
Apple iPad Pro 2018
Apple iPad Pro 2019
Apple iPad Pro 2020
Apple iPad Pro 2021

Welche Daten werden beim Bezahlen mit Apple Pay übermittelt?

Einer der grossen Vorteile von Apple Pay ist, wie oben bereits erwähnt, die Anonymität.
Bei einem Bezahlvorgang weiss Apple nicht, wie viel Geld geflossen ist, an wen und wo das passiert ist. Einzig die eingebundene Bank, der Verkäufer:in und du wisst, was geflossen ist.

Der Laden, in dem du einkaufst, bekommt von dir auch nichts mit, ausser dem geflossenen Geld.
Die Kreditkarten-Nummer, der Sicherheit-PIN und die Unterschrift (wenn diese überhaupt notwendig ist) bleiben auf eurem Secure Element-Chip gespeichert.

Solltest du natürlich, parallel beim Bezahlvorgang im Coop, noch die Supercard oder eine andere «Spy-Karte» verwenden, können natürilch auch hier Daten über dich gesammelt (und vielleicht sogar kombiniert) werden.


Bezahlen mit Apple Pay

Kommen wir zum wichtigsten, wie wird mit Apple Pay bezahlt. Wenn du in einem Laden stehst und du Apple Pay konfiguriert hast, dann funktioniert das folgendermassen:

Apple Pay mit dem iPhone

Zuerst tippst du zweimal auf den Ein-/Ausschalt-Knopf. Anschliessend musst du mithilfe von Touch ID oder Face ID (je nachdem was du für ein Modell hast) das «OK» geben für den Bezahlvorgang. Nun hältst du dein iPhone an das Terminal und wartest kurz. Das Display vom Terminal wird dir innert Sekunden Bescheid geben, dass der Bezahlvorgang abgeschlossen ist.

Apple Pay mit der Apple Watch

An deiner Apple Watch drückst du den unteren Knopf zweimal kurz nacheinander. Nun ist die NFC-Antenne in der Smartwatch aktiv und du kannst sie an das Bezahlterminal halten.
Hast du deine Apple Watch erst gerade angezogen und noch nicht freigeschaltet, musst du erst einmal den PIN-Code eintippen. Grundlegen ist die Watch aber freigeschaltet durch dein iPhone.

Wie schon erwähnt, funktioniert das in der Schweiz bei fast allen Stationen, hier hat Mastercard vor ein paar Jahren fleissig mobilisiert und Corona hat stark für dessen Akzeptanz beigetragen.

Apple Pay Online einsetzten

Im Herbst 2017 hat Apple die Möglichkeit, in Web-Shops zu bezahlen.
Hast du zum Beispiel den Warenkorb (bei BRACK.ch gefüllt oder ähnlichen Shops) gefüllt, tippst du auf «Mit Apple Pay bezahlen» und schon kannst du sicher bezahlen. Dazu kommt ein weiterer Punkt, Apple Pay kann eure Adresse gleich auch noch mit ausliefern. So musst du kein Profil anlegen oder lange Formulare ausfüllen. Das ist vor allem bei Shops, die du noch nicht kennst, oder nicht so oft nutzt praktisch.

Funktioniert Apple Pay auch offline?

Du kaufst an einem Verkaufspunkt, der kaum Internet-Zugang hat? Das ist bei Apple Pay kein Problem. Apple Pay setzt keinen aktiven Internet-Zugang oder Wi-Fi voraus. Ein Bezahlvorgang kann auch im aktiven Flugmodus getätigt werden. NFC funktioniert auch ohne diesen Zugang, der Rest erledigt das Bezahlterminal, an dem du bezahlen möchtest.


Apple Pay, welche Schweizer Banken unterstützten den Dienst?

Der Dienst Apple Pay hatte in der Schweiz einen harzigen Start. Das liegt vor allem daran, dass die einzelnen Banken mit TWINT ein eigenes Feuer im Köcher haben und dieses natürlich voll pushen. Deshalb gibt es auch etliche Funktionen und Karten, die nicht mit Apple Pay funktionieren.

Apple Pay
Aargauische Kantonalbank
acrevis Bank
AEK BANK 1826
Alpha Rheintal Bank
Alternative Bank Schweiz
Appenzeller Kantonalbank
Banca Credinvest
BancoStato
Bank Avera
Bank BSU
Bank Cler
Bank EEK AG
Bank EKI
Bank Gantrisch
Bank in Zuzwil
Bank J. Safra Sarasin Ltd
Bank Leerau
Bank of America
Bank SLM
Bank Sparhafen Zürich
Bank Thalwil
Bank Zimmerberg
Bank Zweiplus
Banque Catnoale de Fribourg
Banque Catnoale de Genève
Banque Catnoale de Jura
Banque Catnoale de Neuchâteloise
Banque Catnoale de Valais
Banque du Léman
Basellandschaftliche Kantonalbank
Basler Kantonalbank
BBO Bank Brienz Oberhasli
Bernerland Bank
C.I.M. Banque
Caisse d’Epargne Courtelary
Caisse d’Epargne de Cossonay societe cooperative
Cembra Money Bank
Clientis-Banken
Cornèr Bank
Credit Mutuel de la Vallee
Credit Suisse
Entris-Banken
Ersparniskasse Affoltern i. E.
Ersparniskasse Rüeggisberg
Ersparniskasse Schaffhausen
Gazprom Bank (Schweiz)
Glarner Kantonalbank
Graubündner Kantonalbank
GRB Glarner Regionalbank
Hypothekarbank Lenzburg
Julius Bär
Leihkasse Stammheim
Lienhardt & Partner Privatbank Zürich
Luzerner Kantonalbank
Maerki Baumann & Co.
Manor
Migros Bank
N26
neon
NPB Neue Privat Bank
Obwaldner Kantonalbank
PostFinance
Raiffeisen
Regiobank Männedorf
Regiobank Solothurn
Revolut
Rothschild & Co Bank
SB Saanen Bank
Schaffhauser Kantonalbank
Schwyzer Kantonalbank
Spar + Leihkasse Gürbetal
Spar- und Leihkasse Bucheggberg
Spar- und Leihkasse Frutigen
Spar- und Leihkasse Riggisberg
Sparkasse Schwyz
St. Galler Kantonalbank
Swiss Bankers
Swisscard AECS
Thurgauer Kantonalbank
TopCard
UBS
Urner Kantonalbank
Valiant Bank
Viseca
Wise (früher TransferWise)
Yapeal
yuh
Zuger Kantonalbank
Zürcher Kantonalbank
Zürcher Landbank

Hier im Blog habe ich einen Beitrag, den ich nach und nach ergänze, mit allen Banken aus der Schweiz, die den Dienst Apple Pay unterstützen.


Apple Pay, welche Fintech-Anbieter unterstützen es

Aktuell unterstützen die folgenden Fintech-Lösungen in der Schweiz Apple Pay als bargeldlosen Bezahldienst.

Bank
CSX
Neon
Revolut
YAPEAL
yuh

Apple Pay Funktionen, die es in der Schweiz noch nicht gibt

Auch wenn mittlerweile die meisten Banken in der Schweiz Apple Pay unterstützen, gibt es leider immer noch viele, die das nur halbherzig tun. Da die meisten Banken eine Apple Pay Unterstützung anbieten, gäbe es noch viel mehr Möglichkeiten im täglichen Einsatz mit dem bargeldlosen Dienst von Apple.

Hier findest du die Möglichkeiten, welche aktuell in der Schweiz noch nicht funktionieren.

Mit Apple Pay Geld abheben

In den USA, dem Mutterland von Apple Pay, ist es sogar möglich, mithilfe von Apple Pay Bargeld abzuheben.
Dazu musst du zu einem Bargeldautomaten der Bank of America begeben, einer, der einen NFC-Anschluss hat.

Damit kannst du eine Verbindung zwischen dem Automaten und deinem iPhone aufgaben. Anschliessend, sofern du genügend Geld auf dem Konto hast, kannst du Bargeld abheben.

Mit Apple Pay ÖV fahren

In den Staaten, aber auch in einigen anderen Ländern, ist Apple Pay ÖPNV verfügbar.
So zum Beispiel in Städten wie London, Shanghai, New York, Los Angeles, Bejing und weiteren.

Wenn du das nutzen möchtest, hältst du am Startbahnhof das iPhone oder die Apple Watch an das Terminal. Am Endbahnhof hältst du es wieder ran und schon wird der Ticket-Preis automatisch abgebucht.

Apple Pay funktioniert offline, das habe ich oben schon erwähnt. iPhone Modelle ab dem Jahre 2018 können mit der sogenannten «Power Reserve» bis zu fünf Stunden nachdem der Akku zuneige, ging noch ÖPNV-Tickets bezahlen.

Mit Apple Pay Geld senden und empfangen

Neben der Integration des normalen Kontos, in Apple Pay, wünschte ich mir schon seit Jahren die Funktion «Apple Cash». Damit können iPhone Nutzer untereinander Geld versenden oder empfangen.
So könntest du, in der iMessage schnell einer Freundin/Kollegin Geld überweisen oder welches anfordern.

Eine Funktion, die wir hier in der Schweiz wohl nicht so schnell sehen werden. Denn mit der Funktion wirbt TWINT seit Jahren als Alleinstellungsmerkmal und wird es wohl nicht so schnell aufgeben.


Neuste Meldungen rund um Apple Pay


Noch Fragen? Apple Pay FAQ

Dir fehlt noch etwas, hier im Beitrag? Hast noch Fragen, offen, die ich nicht behandelt habe? Dann schaue doch einmal in den Apple Pay FAQs nach und solltest du dann immer noch etwas wissen wollen: Schreib es unten in die Kommentare (geht natürlich auch hier auf der Seite).


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